OU (Organizational Unit) eines Active Directory-Users mittels VBS ermitteln

Um die OU (Organizational  Unit) eines Benutzers in einer Active-Directory-Umgebung zu ermitteln, reichen wenige Zeilen VBScript-Code aus:

'Objekt instanzieren
Set ADSysInfo = CreateObject("ADSystemInfo")
'Username aus AD auslesen
sDN = ADSysInfo.UserName
'Ergebnis aufsplitten und in Array speichern
Result = Split(sDN, ",")
'Ergebnis beschneiden - 2. Wert des Array ab Position 4
sOU = Right(Result(1),Len(Result(1))-3)
'Ausgabe der OU
WScript.Echo sOU

 

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Deployment von Visual Web Parts unter SharePoint 2010

(Erst-)Installation eines WebParts

  1. Erstellen eines Pakets in Visual Studio
  2. Kopieren der WSP-Datei aus dem Bin-Ordner auf den Zielserver
  3. Ausführen der folgenden Befehle in SharePoint 2010-Verwaltungsshell
  4. Add-SPSolution C:\MyWspFile.wsp
  5. Install-SPSolution -Identity “MeineWspDatei.wsp” -WebApplication http://url_sp2010 -GACDeployment
  6. Enable-SPFeature MeineWspDatei_NameDesFeatures -Url http://url_sp2010/

Aktualisierung eines bereits vorhandenen WebParts

  1. Update-SPSolution -Identity MeineWspDatei.wsp -LiteralPath C:\MeineWspDatei.wsp -GACDeployment
  2. Enable-SPFeature MeineWspDatei_NameDesFeatures -Url http://url_sp2010/ -Force
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Datenbankzugriff unter ASP.NET mittels MySQL-ODBC-Treiber (3.51)

Viele Web-Hoster setzen bei ihren Windows- bzw. ASP.Net-Paketen auf MySQL-Datenbanken, da diese keine Lizenzkosten mitbringen. In den meisten Fällen ist dann allerdings nur der leicht betagte MySQL-ODBC-Treiber installiert. In meinem Fall klappte der Zugriff nur mittels Version 3.51. Die Installation eines anderen Providers war nicht möglich.
Die folgenden Schritte zeigen, wie ein Zugriff über die ODBC-Schnittstelle möglich ist.

Konfiguration der Web.config

<connectionStrings>

<add name=”xyz” connectionString=”DRIVER={MySQL ODBC 3.51 Driver}; SERVER=database_url; PORT=3306; DATABASE=database_name; USER=mikf43; PASSWORD=adf5zx; OPTION=0;” providerName=”System.Data.Odbc”/>

</connectionStrings>

Nutzung des SqlDataSource-Objektes

Leider kann in Verbindung mit dem ODBC-Treiber nicht der grafische Assistent von Visual Studio und/oder Visual Web Developer zur Generierung der SQL-Commands genutzt werden. Die SQL-Commands müssen also von Hand erstellt werden. Sobald die SqlDataSource angelegt wurde, kann sie wie gewohnt mit Controls (GridView, DetailsView, etc.) verbunden werden.
Zu beachten bei der Nutzung der SqlDataSource ist, dass die Parameter im CommandText nicht (wie von anderen Providern gewohnt) mit einem Namen (z.B. @ArtikelNr) versehen werden können, sondern nur durch ein “?” repräsentiert werden. Die Reihenfolge der Parameter innerhalb der Parameters-Collection muss dabei identisch mit dem Vorkommen der Platzhalter im SQL-Command sein.

Beispiel einer SqlDataSource:

<asp:SqlDataSource ID=”DsArtikel” runat=”server”
ConnectionString=”<%$ ConnectionStrings:xyz %>”
ProviderName=”<%$ ConnectionStrings:xyz.ProviderName %>”
DeleteCommand=”DELETE FROM artikel WHERE idArtikel = ?”
InsertCommand=”INSERT INTO artikel(Name, Preis, Beschreibung) VALUES (?,?,?)”
UpdateCommand=”UPDATE artikel SET Name = ?, Preis = ?, Beschreibung = ? WHERE (idArtikel = ?)”
SelectCommand=”SELECT * FROM artikel”>

<DeleteParameters>
<asp:Parameter Name=”idArtikel” Type=”Int32″ />
</DeleteParameters>
<InsertParameters>
<asp:Parameter Name=”Name” Type=”String” />
<asp:Parameter Name=”Preis” Type=”Double” />
<asp:Parameter Name=”Beschreibung” Type=”String” />
</InsertParameters>
<UpdateParameters>
<asp:Parameter Name=”Name” Type=”String” />
<asp:Parameter Name=”Preis” Type=”Double” />
<asp:Parameter Name=”Beschreibung” Type=”String” />
<asp:Parameter Name=”idArtikel” Type=”Int32″ />
</UpdateParameters>
</asp:SqlDataSource>

Sonstiges

Bei der Verwendung von Boolean-Datenfeldern gibt allerdings Probleme. Da MySQL boolsche Werte intern als Integer abbildet, können die Standard-Controls (z.B. asp:Checkbox) nicht ohne weiteres verwendet werden. Dazu werde ich aber in Kürze eine sehr charmante Lösung posten.

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Ubuntu 11.04 für TimeMachine-Backups unter Mac OS X Lion konfigurieren

Es gibt zu diesem Thema durchaus schon ein paar Anleitungen. Leider war es mir nicht möglich mit einer einzelnen dieser Anleitungen den gewünschten Erfolg zu erzielen.
Darum ergänze ich das Angebot mit einer eigenen Anleitung.

Ziel ist es Ubuntu 11.04 (Natty Narwhal) als Mac OS X Dateiserver zu benutzen, um mit dem neuen OS X 10.7 Lion TimeMachine Backups über LAN und/oder WLAN zu machen.

1. Netatalk installieren

(vorausgesetzt wird eine UBUNTU i386 Installation  >>  prüfen lässt sich das im Terminal mit less /proc/cpuinfo )

  • Terminal öffnen und folgenden Befehl eintippen
    wget https://launchpad.net/~stefanor/+arc...~ppa1_i386.deb
  • Danach > Im Terminal eintippen
    sudo dpkg -i netatalk_2.2~beta4-0~ppa1_i386.deb
  • Bei Nachfrage, Passwort eingeben.
  • Bei Nachfrage, N eingeben, um existierende Netatalk Config Files zu behalten.
    Andernfalls müssen schon vorhandene SHARES neu angelegt werden.
  • Reboot Ubuntu

2. Netatalk konfigurieren

  • Als erstes wird festgelegt, welche Dienste gestartet werden sollen
    sudo nano /etc/default/netatalk
  • die Einstellungen sollten so aussehen, ggf. ändern.
    ATALKD_RUN=no
    PAPD_RUN=no
    CNID_METAD_RUN=yes
    AFPD_RUN=yes
    TIMELORD_RUN=no
    A2BOOT_RUN=no
  • weiter geht’s in der
    sudo nano /etc/netatalk/afpd.conf
  • der Punkt # -passwdfile muss in
    -passwdfile /etc/netatalk/afppasswd

    geändert werden
  • danach setzt man noch am Ende die Default Einstellungen wie folgt:
    - -transall -tcp -noddp -uamlist uams_randnum.so,uams_dhx.so -nosavepassword -advertise_ssh
  • den Editor verlassen
  • zu Guter letzt muss im Terminal noch die afppasswd erstellt werden
    touch /etc/netatalk/afppasswd

Das war es somit mit der Netatalk Konfiguration auch schon.

Nun kann man sich mit jedem vorhandenem Benutzer einloggen und auf die Dateien zugreifen, die (wie nachfolgend beschrieben) freigegeben werden.

3. Freigaben

Für die Freigaben rufen wir die AppleVolumes.default auf.
sudo nano /etc/netatalk/AppleVolumes.default

Am Ende der Datei trägt man die Dateifreigaben ein.

Um z.B. Zugriff auf das Homeverzeichnis des Users des Ubuntu Systems zu haben,
trägt man dort folgendes ein :
~/ "$u" allow:username1,username2 cnidscheme:dbd

Das kann aber auch für unseren Fall getrost weggelassen werden!

Für unser Vorhaben das Ubuntu System als TimeMachine Ziel zu nutzen,
legt man nun eine neue Freigabe nach dem Aufbau

/Pfad/zu/Freigabe ANGEZEIGTERNAME allow:user1,user2 cnidscheme:dbd options:usedots,upriv,tm

Also z.B. für unser neues TimeMachine Ziel :
/mnt/Data/TimeMachine MyTimeMachine allow:user1 cnidscheme:dbd options:usedots,upriv,tm

Selbstverstädlich müssen die freizugebenden Ordner auch existieren!

4. Anzeige im Netzwerk mittels AVAHI-DAEMON

Zu diesem Zeitpunkt kann man nur per „Gehe Zu“ vom Mac auf das Ubuntu System zugreifen. Damit die Freigaben im Finder automatisch angezeigt werden, gilt es den Avahi-daemon zu benutzen.

  • Im Terminal
    sudo apt-get install avahi-daemon libnss-mdns
  • Die Konfiguration ist einfach und recht schnell erledigt.
  • Unter
    sudo nano /etc/nsswitch.conf

    fügt man am Ende der Zeile hosts: mdns ein, so dass das dann so aussieht:
    hosts: files mdns4_minimal [NOTFOUND=return] dns mdns4 mdns
  • Die korrekte Anzeige im Mac unter Freigaben regelt die Datei
    sudo nano /etc/avahi/services/afpd.service
  • dort muss nachfolgendes reinkopiert werden :
    <?xml version="1.0" standalone='no'?><!--*-nxml-*-->
    <!DOCTYPE service-group SYSTEM "avahi-service.dtd">
    <service-group>
    <name replace-wildcards="yes">%h</name>
    <service>
    <type>_afpovertcp._tcp</type>
    <port>548</port>
    </service>
    <service>
    <type>_device-info._tcp</type>
    <port>0</port>
    <txt-record>model=Xserve</txt-record>
    </service>
    <service>
    <type>_adisk._tcp</type>
    <port>9</port>
    <txt-record>sys=waMA=MACAddressUbuntu,adVF=0x100</txt-record>
    <txt-record>dk0=adVF=0x83,adVN=Name</txt-record>
    </service>
    </service-group>
  • in der Zeile
    <name replace-wildcards="yes">%h</name>

    kann das %h durch jeden beliebigen Namen ersetzt werden.
  • in der Zeile
    <txt-record>sys=waMA=MACAddressUbuntu,adVF=0x100</txt-record>

    muss MACAddressUbuntu durch die echte Mac-Adresse des Ubuntu Systems ersetzt werden
  • in der Zeile
    <txt-record>dk0=adVF=0x83,adVN=Name</txt-record>
    muss Name durch den Wert ersetzt werden, der in der AppleVolumes.default
    als AngezeigterName angegeben wurde, im vorliegenden Fall also MyTimeMachine

5. Reboot(s)

  1. Ubuntu System neustarten
  2. Mac neustarten

Das war es nun!
Nun sollte man den Ubuntu Rechner unter Freigaben sehen und darin dann
die Freigabe MyTimeMachine.
Zugriff erhält man dann mit den Ubuntu Account Daten !

Diese Freigabe sollte man dann problemlos in der TimeMachine Einstellung über den Knopf Volume auswählen nutzen können.

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Keine Outlook-Erinnerungen nach Installation von Office 2010 Service Pack 1 (SP1)

Nach der Installation des Service Pack 1 für Microsoft Office 2010 kommt es bei einigen Benutzern zu dem Problem, dass Outlook 2010 keine Erinnerungen mehr anzeigt.

Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es leider keine Abhilfe – in einigen Fällen soll es aber geholfen haben, das Service Pack zu deinstallieren. Bleibt nur zu hoffen, dass Microsoft schnell eine Lösung für das Problem anbietet!

UPDATE (03.08.2011): Die Veröffentlichung eines Hotfix steht offenbar kurz bevor.

Ein aktueller Thread zum Thema findet sich im offiziellen Microsoft-Office-Forum:
http://social.technet.microsoft.com/Forums/en-US/officeitpro/thread/08aa3ff0-1836-4f93-ac2d-f83fd1993eef/

UPDATE 2 (19.09.2011):

Mittlerweile ist ein Hotfix erhältlich. Ein Download-Link kann unter folgender URL angefordert werden: http://support.microsoft.com/kb/2584053.

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Vergleich der Stromsparmodi unter Windows und Mac OS X

Windows

Unter Windows kann der Anwender beim Herunterfahren zwischen Stand-By (Suspend-to-RAM) und Ruhezustand (Suspend-to-disk) unterscheiden. Der Unterscheid zwischen diesen beiden Modi ist, dass beim Stand-By-Modus der PC nicht komplett ausgeschaltet wird, sondern nur die nötigsten Komponenten (Arbeitsspeicher) unter Spannung gehalten werden.

  • Vorteil dieses Modus ist das (sekunden-)schnelle Erwachen.
  • Nachteil ist, dass der PC immer noch Strom verbraucht.

Beim Ruhezustand wird dagegen der aktuelle Zustand des PC “eingefroren”, auf die Festplatte geschrieben und der PC abschließend ausgeschaltet.

  • Vorteil dieser Lösung ist, dass der PC keinen Strom mehr verbraucht.
  • Nachteilig ist, dass je nach Größe des verbauten Arbeitsspeichers das Aufwachen länger dauert als aus dem Stand-By-Modus. Es ist aber immer noch um einiges schneller als ein normales Booten von Windows.

Mac OS X

Unter Mac OS X ist der Ruhezustand eine Kombination aus beiden Varianten. Solange der Akku (gilt nur für MacBooks) noch Strom liefert, bleibt der Stand-By-Modus (Suspend-to-RAM) aktiv. Erst wenn der Akku fast leer ist, wird auf den Ruhezustand (Suspend-to-disk) gewechselt.

  • Vorteil ist ein stets optimales Aufwachverhalten in Abhängigkeit von der Energiezufuhr.
  • Nachteil ist, dass der Akku bei MacBooks (langsam aber sicher) leer gesaugt wird.

Wenn man aber Mac OS X direkt in den Suspend-to-disk-Modus möchte, benötigt man Zusatz-Tools. Ein kleines Dashboard-Widget, welches den Suspend-to-disk-Modus unter Mac OS X (ab 10.4.3) direkt auf Knopfdruck aktiviert, nennt sich “Deep Sleep” und kann unter der folgenden Adresse heruntergeladen werden: http://deepsleep.free.fr/.

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Zwischenablage erweitern mit Clipboard Help+Spell

Hiermit möchte ich eines meiner Lieblings-Tools präsentieren: Clipboard Help+Spell – ein kleines (kostenloses) Werkzeug, mit dem ihr die Zwischenablage aufbohren könnt. Herr zu Guttenberg hätte damit sicherlich seine wahre Freude gehabt! :-)

Normalerweise kann die (Windows-)Zwischenablage nur einen Eintrag aufnehmen. Clipboard Help+Spell hebt diese Beschränkung auf und bietet unzählig viele Einträge an. Diese bleiben sogar nach einem Neustart erhalten (dies kann aber auch ein Sicherheits- bzw. Datenschutzrisiko darstellen!).

Programmfenster von Clipboard Help+Spell

Programmfenster von Clipboard Help+Spell

Wenn man mit Strg+C (oder mit der Maus) etwas kopiert, wird nun ein neuer Eintrag angelegt. Um auf diese Einträge zuzugreifen, bedient man sich der Tastenkombnination Strg+Alt+V (Shortcut ist individuell veränderbar). Darauf öffnet sich ein kleines Fenster, das die Einträge der Zwischenablage anzeigt. Die einzelnen Einträge lassen sich dann mit den Nummerntasten 0-9 (bei mehr als 10 Einträgen auch zusätzlich mit Buchstaben) direkt auswählen.

Clipboard Help+Spell - Einfügen-Dialog

Einfügen-Dialog (Strg+Alt+V)

Das Tool ist Freeware, blendet aber beim Programm-Start einen Splash-Screen ein, der stets mit einem Mausklick weggeklickt werden muss. Diesen Splash-Screen kann man nur loswerden, wenn man sich kostenlos registriert. Ihr bekommt dann einen Lizenzschlüssel zugeschickt, der die Anzeige des Splash-Screens deaktiviert.

Das Tool bietet natürlich noch wesentlich mehr Funktionen, als hier beschrieben wurden. Auf den Screenshots könnt ihr erahnen, dass es noch viel mehr Features gibt, auf die ich hier aber nicht eingehen möchte.

Für Programmierer und/oder Autoren kann dieses Tool eine große Hilfe sein. Meiner Meinung nach ist es die beste Freeware, um die Funktionalität der Zwischenablage aufzubohren.

Download: http://www.donationcoder.com/Software/Mouser/clipboardhelpandspell/index.html

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